Ein Mann im weißen Polohem leuchtet einem etwa sechsjährigen Mädchen mit einer Handlampe in die Augen.

Gemeinsamer Kampf gegen Augenkrankheiten

In Entwicklungsländern sind zahlreiche Menschen von Blindheit und Sehbehinderungen betroffen, weil schwierige Lebensverhältnisse und unzureichende Gesundheitssysteme zu schlechten Hygiene-Standards, Mangelernährung und Erkrankungen führen. Ohne medizinische Versorgung können diese ungehindert fortschreiten und zu Blindheit führen. Deshalb ist die CBM mit ihren Partnern in Entwicklungsländern aktiv, um gefährdeten oder betroffenen Menschen zu helfen, z.B. durch:

  • Hütten und Palmen

    Medizinische Außeneinsätze in entlegene Gegenden

  • Stethoskop

    Medizinische Untersuchungen und z.B. Operationen

  • Brille

    Hilfsmittel wie z.B. Brillen

  • Bau von Augenkliniken sowie Aus- und Fortbildung von Augenärztinnen und -ärzten

CBM-Spenderinnen und -Spender ermöglichen Hilfe

Weltweit sind 17 Millionen Menschen blind durch Grauen Star. Vor allem Menschen in Entwicklungsländern erblinden an der Augenkrankheit, denn für sie ist medizinische Hilfe oft unerreichbar. Dabei ist Grauer Star heilbar: "Wir tauschen bei einer Operation die trüben Augenlinsen gegen klare künstliche", erklärt Augenarzt Dr. Heiko Philippin. "Schon am nächsten Tag können die Patientinnen und Patienten sehen."

Ein Mann im weißen Polohemd schaut durch ein Augenuntersuchungsgerät in die Augen eines etwa sechsjährigen Mädchens.
Dr. Heiko Philippin ist ein erfahrener Augenarzt, der viele Jahre für die CBM in Afrika gearbeitet hat. In dieser Zeit hat er über 5.000 Menschen durch Operationen das Augenlicht zurückgegeben.

Dr. Heiko Philippin arbeitete zwölf Jahre lang für die Christoffel-Blindenmission (CBM) in Kenia und Tansania. Vor allem bei Kindern ist der vierfache Vater immer wieder berührt davon, wie hart ihr Leben durch die Blindheit ist – und wie schön es ist, sie zu heilen.

Obwohl der Augenarzt mittlerweile wieder in Deutschland arbeitet, zieht es ihn immer wieder zurück in seine "zweite Heimat" Tansania. Dort nimmt er regelmäßig an CBM-Außeneinsätzen in entlegenen Gegenden teil. "So ermöglichen wir medizinische Hilfe für Menschen, die es sich nicht leisten können, in eine Klinik zu kommen", erklärt Dr. Philippin.

"Wenn wir zu ihnen fahren, haben wir ein sehr umfangreiches Equipment dabei und können sogar vor Ort operieren. Teilweise sind wir bis zu einer Woche in den Dörfern unterwegs." Und wenn das Team vor Ort nicht helfen kann, werden die Patientinnen und Patienten zu einer CBM-geförderten Klinik gebracht. Dort werden sie dank unserer Spenderinnen und Spender kostenlos operiert. 

Fünf Tipps von Dr. Heiko Philippin für Ihre Augengesundheit

Damit Sie möglichst ein Leben lang gesunde Augen haben, teilt Dr. Philippin fünf Tipps mit Ihnen, die Sie mühelos in Ihren Alltag integrieren können. Wichtig: Regelmäßige Check-ups bei Ihrem Augenarzt ab dem 40. Lebensjahr können zusätzlich helfen, Ihre Sehkraft bis ins hohe Alter zu bewahren.

Ein Mann im weißen Polohemd und ein etwa sechsjähriges Mädchen schauen sich an und halten beide den Daumen hoch. Sie lächeln.
Immer wieder reist Dr. Philippin zurück nach Tansania, um Menschen mit Sehbehinderungen zu helfen.

Blinzeln Sie bewusst

Trockene Augen können durch zu seltenes Blinzeln verstärkt werden, etwa bei langer Bildschirmarbeit. Bewusstes Schließen und Öffnen der Augen verteilt den Tränenfilm und aktiviert die sogenannten Meibom-Drüsen, die eine ölige Substanz abgeben und das Verdunsten der Tränenflüssigkeit verhindern.

Blickpausen mit der 20-20-20-Regel

Diese Regel ist eine einfache und wirkungsvolle Methode, um Ihre Augen regelmäßig zu entspannen – besonders bei längerer Bildschirmarbeit. Sie lautet: Schauen Sie alle 20 Minuten für 20 Sekunden in eine Entfernung von etwa 20 Fuß. Dies entspricht etwa sechs Metern. 

Ausgewogene Ernährung 

Möhren in ausgewogener Menge sind bekanntlich gut für die Augen, doch auch grünes Gemüse wie Spinat oder Grünkohl leistet einen wichtigen Beitrag zur Augengesundheit. Der Farbstoff Lutein zum Beispiel, der in diesen Gemüsesorten enthalten ist, spielt eine wichtige Rolle. 

Starke Zugluft meiden

Frische Luft tut den Augen gut, jedoch sollte langanhaltende direkte Zugluft vermieden werden. Dadurch kann der Tränenfilm rascher verdunsten. Dies führt möglicherweise zu einem Gefühl trockener und gereizter Augen. Wenn Klimaanlagen oder Lüfter in stark klimatisierten Räumen und im Auto nicht direkt auf die Augen gerichtet sind, kann das angenehmer sein.

Achtung bei Konservierungsstoffen 

Bei Kosmetika und Augentropfen sollten Sie auf mild oder nicht konservierte oder unkonservierte Produkte achten, um Ihre Augen zu schützen. Augentropfen und Kosmetika sollten nicht länger als bis zur angegebenen Aufbrauchfrist verwendet werden.

Helfen Sie Menschen mit Sehbehinderungen in armen Ländern

Unzählige Menschen in armen Ländern brauchen dringend unsere Hilfe, damit sie wieder sehen und selbstbestimmt leben können. Wir kämpfen für diese Menschen, Tag für Tag! Bitte helfen Sie uns dabei.