Ein etwa elfjähriges Mädchen mit Augenverband sitzt auf einem Bett. Es lächelt.

Das hat die CBM 2025 dank Ihnen erreicht!

Danke, dass Sie als Spenderinnen und Spender so verlässliche Partner von Menschen mit Behinderungen in den ärmsten Regionen der Welt sind! Sie haben im Jahr 2025 wieder viel möglich gemacht: Ihre Hilfe schenkte neues Leben und neue Hoffnung – in 35 Ländern durch 385 Projekte.

Vielen Dank: Sie alle zusammen haben Millionen Menschen geholfen!

  • 8,7 Mio. Menschen wurden augenmedizinisch versorgt.

  • 59 Mio. 59,4 Mio. Menschen erhielten Medikamente gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten.

  • 393.315 Graue-Star-Operationen wurden durchgeführt.

Gemeinsam mit Ihnen haben wir die Welt verbessert!

Mit ihren Spenden haben CBM-Spenderinnen und -Spender im Jahr 2025 fast 70 Millionen Menschen geholfen! Diese unvorstellbar hohe Zahl an Kindern, Frauen und Männern hat in CBM-geförderten Projekten Förderung erfahren.

Ein Mädchen mit CBM-Luftballong und ein junger Mann sitzen nebeneinander und lachen.
Misha (r.) aus Äthiopien wurde am Grauen Star operiert. Sie ist überglücklich, dass sie jetzt sehen kann! Ihr Bruder freut sich mit ihr.

Mit augenmedizinischer Hilfe

Weltweit leben 1,1 Milliarden Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. In vielen armen Ländern gibt es jedoch keine ausreichende augenmedizinische Versorgung. Deshalb müssen dort viele Menschen mit einer Sehbehinderung oder sogar Blindheit leben – obwohl das bei rechtzeitiger Behandlung vermeidbar gewesen wäre!

Präventionsprogramme in armen Ländern sind deshalb ein Schwerpunkt unserer Augenarbeit. Augenkrankheiten wie z.B. Trachom wird mit Hygieneaufklärung vorgebeugt – oder sie werden frühzeitig behandelt, damit keine bleibenden Schäden entstehen. 

Menschen, die durch Grauen Star erblindet sind, werden durch eine Augen-OP geheilt. Auch Patientinnen und Patienten mit Fehlsichtigkeit, diabetischer Retinopathie, Grünem Star und Hornhauterkrankungen erhalten bei unseren Projektpartnern Hilfe. 

Damit Kinder die notwendige spezialisierte Behandlung bekommen, fördern wir den Bau von Kinderaugenabteilungen. Außerdem integrieren wir in unsere inklusiven Augenprogramme Low-Vision-Services, das sind therapeutische und soziale Angebote für Menschen mit bleibender Sehbehinderung.

2025 haben wir 8.732.824 Menschen augenmedizinisch versorgt. 485.094 Augenoperationen wurden
durchgeführt, 393.315 davon am Grauen Star, 9.231 darunter an Kindern. 298.952 Brillen und Sehhilfen
wurden ausgegeben.

Meena (l.) aus Indien hat eine Gehbehinderung. Eine Gemeindehelferin fand sie und organisierte Physiotherapie für die junge Frau.

Mit der Förderung für ein unabhängiges Leben

Zum Konzept der gemeindenahen inklusiven Entwicklung (CBID/Community based inclusive development) in unseren Projekten gehört es, Menschen mit Behinderungen umfassend zu helfen – damit sie ihre Menschenrechte wahrnehmen und ihr volles Potenzial entfalten können. Unsere lokalen Projektpartner unterstützen sie dabei, zum Beispiel mit Beratung, Physiotherapie, mit einer Ausbildung – bis hin zur Organisation einer medizinischen Behandlung mit OP und anschließenden Rehamaßnahmen.

Auch Meena aus Indien hat eine auf ihre Situation zugeschnittene Förderung bekommen. Die junge Frau konnte nach einer Krankheit zehn Jahre lang nur noch kriechen. Unser Projektpartner Sanjeevani fand sie und half ihr mit Physiotherapie. Der Erfolg ist erstaunlich: Meena kann heute wieder gehen! Und nicht nur sie bekam Hilfe durch Sanjeevani. In der unwirtlichen Bergregion, in der Meena lebt, hat unser Projektpartner ausgewählte Personen in modernen Anbaumethoden geschult. Diese geben ihr Wissen wiederum an die Gemeinschaften weiter. Das sorgt für mehr Ernährungssicherheit und so können ganze Dörfer von der CBID-Arbeit profitieren.

513.097 Menschen haben an Projekten gemeindenaher inklusiver Entwicklung teilgenommen, davon erhielten u. a. 20.875 Menschen Trainings zur beruflichen Qualifizierung, 9.161 Menschen Arbeit, um ihr Einkommen zu sichern, 88.214 Menschen finanzielle Unterstützung, z. B. durch Kleinkredite und Spargruppen.

Der gehbehinderte Kala Taro (mit Stock) und seine Familie leben im dürregeplagten Äthiopien. Sie bekamen dank CBM-Spenderinnen und -Spendern Lebensmittel.

Mit Katastrophenhilfe

Immer mehr Menschen weltweit leiden unter Naturkatastrophen. Die CBM schickte im Jahr 2025 mehrfach Rettung. Als die letzte Ziege starb, wusste Kala Taro: Es geht ums Überleben. So wie der gehbehinderte Familienvater hungerten nach einer schweren Dürre rund 500.000 Menschen in Äthiopien. Doch Spenderinnen und Spender der CBM schickten Hilfe in der Not – nicht nur in Äthiopien.

Auch in etlichen anderen Ländern wie etwa Sambia oder der Ukraine wurde die CBM auf vielfältige Weise zur Rettung für Menschen mit Behinderungen. Denn diese werden in Notsituationen oft vergessen.

"Sie haben uns gesehen, als es sonst niemand tat", sagte Kala Taro aus Äthiopien, als er dank CBM-Spenderinnen und -Spendern Essenspakete erhielt.

815.000 Menschen erhielten 2025 humanitäre Hilfe in CBM-geförderten Projekten. 296.401 Menschen erhielten Bargeld und Gutscheine sowie Lebens-, Haushalts- und Hygienemittel. 32.217 Menschen bekamen basismedizinische Versorgung.

Jahresbericht 2025 zum Download:

  • Ein etwa elfjähriges Mädchen mit Augenverband sitzt auf einem Bett. Es lächelt. Auf einem roten Punkt steht: Hier wirkt Ihre Hilfe. Das Jahr 2025: Einblicke in die CBM-Arbeit.

    Hier wirkt Ihre Hilfe – Das Jahr 2025: Einblicke in die CBM-Arbeit

    pdf, 3.2MB, barrierefrei

    Im Jahr 2025 erhielten 69,8 Millionen Menschen Hilfe in CBM-geförderten Projekten. Dank unserer Unterstützerinnen und Unterstützer förderten wir 385 Projekte in 35 Ländern.

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