Ein kleines Mädchen hält in beiden Händen rote Blümchen.

Herzenswünsche des Jahres

Zu Beginn des neuen Jahres wollen wir uns kurz Zeit nehmen und auf das vergangene Jahr zurückschauen. Gemeinsam mit Ihnen haben wir viel erreicht! Dank unserer Spenderinnen und Spender wurden zum Beispiel die Herzenswünsche von Shalom (drei Jahre, oben im Bild) erfüllt – und auch die Wünsche vieler weiterer Kinder, die aufgrund ihrer Behinderung einsam und von Armut und Ausgrenzung bedroht waren.

Ein etwa dreizehnjähriger Junge sitzt in einer Hütte auf einer Kiste.
Reisen Sie mit uns nach Malawi (unten), Äthiopien (oben rechts) und Uganda (Mitte)!

Gemeinsam mit Ihnen reisen wir nun noch einmal nach Malawi, Äthiopien und Uganda, um erneut nach den drei Kindern zu schauen. So unterschiedlich ihre Behinderungen waren, so unterschiedlich waren ihre Wünsche: Ob Liness, Fekereab oder Shalom – jeder von ihnen vermisste etwas anderes, das ihr Leben um so vieles schöner machen würde.

Mein größter Wunsch: "Ich würde so gern mit den anderen Kindern Ball spielen." Liness (9), Malawi

Drei am Boden kniende Kinder spielen mit einem kleinen weißen Ball.
Sichtlich vergnügt spielt die kleine Liness mit den anderen Kindern Ball. Bis vor Kurzem wäre das noch undenkbar gewesen.

Noch bis vor Kurzem saß Liness allein vor ihrer Hütte, die sie niemals verließ! Die Neunjährige hatte Grauen Star auf beiden Augen. Sie konnte nur noch Licht und Bewegungen wahrnehmen. Mehr nicht. Während die anderen Kinder tobten und lachten, blieb sie allein zurück.

Doch dank Ihrer treuen Unterstützung wurde Liness an der CBM-geförderten Nkhoma-Augenklinik operiert. Jetzt ist sie mittendrin statt nur dabei: Sie lacht und wenn der Ball davonspringt, ist sie es, die quietschend hinterherhechtet – und ihn ohne Probleme einfängt. Weiter geht das lustige Spiel!

Mein größter Wunsch: "Ich würde so gern wieder die Stimme meiner Mama hören." Fekereab (13), Äthiopien

Ein Junge mit Kopfverband hält einen Luftballon in der Hand, auf dem "CBM" steht.
Fast gehörlos war der 13-jährige Fekereab dem Spott seiner Mitschüler ausgesetzt und den Gefahren der Straße ausgeliefert.

Ein paar Jahre ist es her, da fraß eine Mittelohrentzündung Löcher in Fekereabs Trommelfell. Seit der Bub  schlecht hörte, beteiligte sich der einst gute Schüler kaum noch am Unterricht. Außerdem ließen ihn die anderen Kinder nicht mehr mitspielen. Allein das brachte Mama Mileyard um den Schlaf – hinzu kam die Gefahr, die für Fekereab auf einmal von seinem Schulweg ausging: Für jemanden, der kaum etwas hört, können Autos und Laster tödlich sein.

Doch dank Ihrer Hilfe konnte HNO-Ärztin Dr. Uta Fröschl den 13-Jährigen an der CBM-geförderten GTM-Klinik operieren. Schon am nächsten Tag strahlte der Teenager wieder – da war der Verband noch gar nicht weg. "Was für ein Neuanfang für uns", flüsterte Mama Mileyard und wischte sich Freudentränen aus dem Gesicht.

Mein größter Wunsch: "Ich würde so gern wie die anderen Kinder spielen." Shalom (3), Uganda

Schaukelndes kleines Mädchen
Ihre O-Beine bereiteten Shalom höllische Schmerzen. Sie konnte sich kaum noch bewegen.

Bis vor Kurzem noch hatte Shalom extreme O-Beine und deshalb bei jedem Schritt höllische Schmerzen. Die Dreijährige saß oft abseits und schaute den anderen Kindern beim Spielen zu. Mutter Hajara zerriss es das Herz, ihre kleine Tochter so zu sehen. Sie machte sich große Sorgen um deren Zukunft.

Heute lachen beide um die Wette, während die Kleine wild schaukelt. Noch ist sie in Therapie, aber ihre Beine sind dank einer Operation an der CBM-geförderten CoRSU-Klinik schon viel gerader. Mittlerweile geht das Kind in die Schule.

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