Afrikanisches Kind mit Augenverband © CBM/Hayduk

Giving Tuesday 2019: Schenken Sie Kindern Augenlicht – und damit eine Zukunft!

Grauer Star ist eine Augenkrankheit, die in Entwicklungsländern auch viele Kinder betrifft. Im Rahmen des Giving Tuesday 2019 möchten wir darauf aufmerksam machen! Mit Ihrer Spende ermöglicht die CBM Augenoperationen für diese Kinder und schenkt ihnen damit nicht nur Augenlicht, sondern auch die Chance auf eine lebenswerte Zukunft.

Gemeinsam Grauen Star besiegen

Grauer Star ist eine heimtückische Krankheit: Sie kommt schleichend und legt sich wie ein dichter grauer Schleier über die Augen und das Leben der Betroffenen.

In Entwicklungsländern erkranken nicht nur alte Menschen, sondern auch viele Kinder daran – mit schlimmen Folgen: In der Schule können sie dem Unterricht nicht mehr folgen, sie werden ausgegrenzt und stehen vor einer ungewissen Zukunft. Diese Kinder brauchen unsere Hilfe!

Deshalb hat die Christoffel-Blindenmission das Projekt „Graue-Star-Operationen“ ins Leben gerufen. Mit 125 EUR wird eine heilende Augenoperation ermöglicht. Den Kindern wird damit nicht nur das Augenlicht geschenkt, sondern noch viel mehr: Die Chance auf eine lebenswerte, selbstbestimmte Zukunft! 

⇒ Bitte spenden Sie HIER für dieses wichtige Projekt!

 

Infos & Fakten

  • 35% aller Erblindungen weltweit gehen auf Grauen Star zurück.

  • 605.443 Graue Star-Operationen wurden 2018 durch CBM-Partner durchgeführt.

  • 30€ kostet die Operation, die einen Menschen wieder sehen lässt.

Ihre Hilfe kommt an – bei Groß und Klein

Als Whitney in der Vorschule war, sah ich zum ersten Mal die weißen Punkte in ihren Augen.

Sarah (Whitneys Mutter)

Und plötzlich wird alles grau

Whitney kommt in Uganda als gesundes Mädchen auf die Welt und lebt ein unbeschwertes Leben mit ihrer Familie. Mit drei Jahren besucht sie die Vorschule und kann schon erste Wörter schreiben. Mit vier Jahren färben sich ihre Augenlinsen aber langsam grau und sie sieht die Welt nur noch wie durch einen Nebelschleier.
Lehrer weisen ihre Mutter darauf hin, dass Whitney immer schlechter sieht und in der Schule nicht mehr richtig mitarbeiten kann. Erst zu diesem Zeitpunkt nimmt ihre Mutter Sarah schockiert die weißen Punkte auf Whitneys Augen wahr.

Whitneys Zukunft steht auf der Kippe

Whitney geht nicht mehr zur Schule, da sie im Unterricht nichts mehr an der Tafel und im Buch erkennt. Auch ihre Mitschüler grenzen sie immer mehr aus. Sie schlagen und beschimpfen sie, weil sie nicht mit ihnen spielen kann und ihnen im Weg steht. Whitney hat nur noch ihre Mutter Sarah und ihre Geschwister als Hilfe. Whitneys einst sichere Zukunft ist in Gefahr, denn die alleinerziehende Mutter hat nicht genug Geld für die augenlichtrettende Operation. Sarah betet jeden Tag für ihre kleine Tochter, denn sie macht sich große Sorgen um Whitney: "Ihr Leben wird nicht einfach sein … und irgendwann werde ich nicht mehr da sein, um ihr zu helfen. Was wird dann mit ihr passieren?"

Mädchen bei der Augenuntersuchung © CBM

Gebete werden erhört

Whitneys Mutter gibt nicht auf und sucht weiter nach Hilfe für ihre kleine Tochter. In der CBM-geförderten Mengo-Augenklinik in Kampala findet Sarah endlich die Hilfe, die sie für ihre Tochter braucht. Die Ärzte untersuchen Whitneys Augen und stellen schnell fest, dass sie sie umgehend operieren müssen. Sie soll die Graue-Star-Operation kostenlos erhalten – nur dank CBM-Spenderinnen und Spendern.

Am Tag vor dem Operationstermin machen sich Whitney und ihre Mutter schon sehr früh auf den Weg in die 30 Kilometer entfernte Mengo-Augenklinik. Whitneys Mutter spürt während der Fahrt, wie aufgeregt und nervös ihre Tochter ist. In der Klinik angekommen, nimmt sie Whitney an die Hand und leitet sie die unbekannten Flure entlang. Augenärztin Dr. Christine Nabatanzi untersucht Whitneys Augen und bespricht mit Mutter und Tochter die einzelnen Schritte vor und nach der 15-minütigen Operation. 

Mädchen nach einer Augenoperation © CBM

Augenlicht gerettet, Zukunft gesichert

Nach der Operation wartet Sarah darauf, dass ihre Tochter aufwacht. Alles ist gut verlaufen. Sarah ist sehr froh und erleichtert und will ihre Dankbarkeit zeigen. Sie stellt zwei Körbe mit frischem Obst und Gemüse bereit: "Ich danke allen, die die OP von Whitney möglich machten."

Für Whitney fängt ein neues Leben erst an. Sie kann endlich wieder sehen. Schon nach der Operation erkennt sie ihre Mutter wieder deutlicher als in den vier Jahren zuvor. Sie kann jetzt wieder zur Schule gehen und lesen, was an der Tafel steht. Mit neugierigen Kinderaugen erkundet sie jeden Tag ihre Umgebung – ganz ohne Hilfe. Worüber sie sich aber am allermeisten freut, seit sie ihr Augenlicht wieder hat, sind ihre Freunde. Gemeinsam toben und lachen sie vergnügt und rennen zum Brunnen. Whitney ist wieder eine von ihnen und nicht mehr ausgestoßen.

Bitte helfen Sie mit!

Unterstützen Sie die Arbeit der CBM konkret mit einer Spende und retten Sie so die Sehkraft von betroffenen Kindern: Mit 125 EUR kann einem blinden Kind wieder das Augenlicht geschenkt werden.